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Allgemeine Geschäftsbedingungen

SysTec Analytics Ltd · SpaceMyTime · B2B SaaS

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für sämtliche Verträge zwischen der SysTec Analytics Ltd, 71–75 Shelton Street, Covent Garden, London WC2H 9JQ, Vereinigtes Königreich, Company Number 16804698 (nachfolgend „Anbieter") und ihren gewerblichen Kunden (nachfolgend „Kunde") über die Nutzung der SaaS-Plattform „SpaceMyTime" einschließlich der jeweils gebuchten Module, Funktionen und sonstigen Services.

(2) Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB ist ausgeschlossen.

(3) Entgegenstehende, abweichende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.

§ 2 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung der Leistungen auf der Plattform, in Produktunterlagen oder auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Abgabe einer Anfrage oder Registrierung.

(2) Der Vertrag kommt zustande durch:

(3) Der Kunde sichert zu, im Rahmen seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit zu handeln und zur Vertretung des angegebenen Unternehmens berechtigt zu sein.

§ 3 Leistungsbeschreibung

(1) Der Anbieter stellt dem Kunden die webbasierte Plattform SpaceMyTime über das Internet zur Nutzung bereit.

(2) Der konkrete Leistungsumfang, insbesondere die jeweils gebuchten Module, Funktionen und Leistungen, ergibt sich aus dem individuellen Angebot, der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Leistungsbeschreibung sowie der jeweils einbezogenen Produktdokumentation.

(3) Der Anbieter ist berechtigt, die Plattform unter Berücksichtigung der berechtigten Interessen des Kunden weiterzuentwickeln, Funktionen anzupassen, neue Funktionen hinzuzufügen oder nicht mehr genutzte Funktionen einzustellen. Wesentliche funktionale Änderungen oder Einschränkungen wird der Anbieter dem Kunden mit angemessener Frist vorab mitteilen.

(4) Ein Anspruch auf die Beibehaltung bestimmter Funktionen besteht nur, soweit dies ausdrücklich vertraglich vereinbart wurde.

§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen

(1) Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses vereinbarten Preise. Alle Preise verstehen sich in Euro zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer, soweit diese anfällt.

(2) Die Abrechnung erfolgt monatlich oder jährlich im Voraus, sofern nichts Abweichendes vereinbart wurde.

(3) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.

(4) Gerät der Kunde mit einer Zahlung in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, die gesetzlichen Verzugszinsen zu berechnen.

(5) Ein Testzugang kann für einen begrenzten Zeitraum unentgeltlich angeboten werden. Die konkreten Bedingungen, insbesondere Laufzeit, Nutzungsumfang und etwaige automatische Umstellung auf ein kostenpflichtiges Vertragsverhältnis, werden dem Kunden vor Beginn des Testzugangs transparent mitgeteilt.

§ 5 Laufzeit und Kündigung

(1) Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen, sofern nicht ausdrücklich eine feste Mindestlaufzeit vereinbart wurde.

(2) Soweit keine feste Laufzeit vereinbart ist, kann der Vertrag von beiden Parteien mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende ordentlich gekündigt werden.

(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

(4) Kündigungen bedürfen der Textform (§ 126b BGB), soweit nicht gesetzlich eine strengere Form vorgeschrieben ist.

§ 6 Verfügbarkeit und Wartung

(1) Der Anbieter bemüht sich, die Plattform mit einer durchschnittlichen jährlichen Verfügbarkeit von 99,5 % bereitzustellen.

(2) Bei der Berechnung der Verfügbarkeit bleiben folgende Zeiten unberücksichtigt:

(3) Planmäßige Wartungsarbeiten werden, soweit möglich, außerhalb üblicher Geschäftszeiten durchgeführt und dem Kunden in der Regel mindestens 48 Stunden im Voraus angekündigt.

(4) Der Anbieter schuldet keine unterbrechungs- oder fehlerfreie Verfügbarkeit zu jedem Zeitpunkt.

§ 7 Pflichten des Kunden

(1) Der Kunde ist verpflichtet,

(2) Der Kunde ist für die von ihm eingestellten, übermittelten oder verarbeiteten Inhalte selbst verantwortlich.

§ 8 Datenschutz und Auftragsverarbeitung

(1) Der Umgang des Anbieters mit personenbezogenen Daten ist in der Datenschutzerklärung geregelt.

(2) Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien vor Beginn der entsprechenden Verarbeitung einen gesonderten Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO.

(3) Der Anbieter stellt dem Kunden auf Anfrage einen entsprechenden Auftragsverarbeitungsvertrag zur Verfügung.

§ 9 Gewährleistung und Haftung

(1) Es gelten die gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung, soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt ist.

(2) Der Anbieter haftet unbeschränkt:

(3) Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht haftet der Anbieter nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

(4) Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen.

(5) Die Haftung für Datenverlust ist auf den typischen Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der bei einer ordnungsgemäßen und regelmäßigen Datensicherung durch den Kunden angefallen wäre.

(6) Soweit gesetzlich zulässig, ist die Haftung des Anbieters je Kalenderjahr der Höhe nach auf das Zweifache der vom Kunden in diesem Kalenderjahr tatsächlich gezahlten Nettovergütung begrenzt.

§ 10 Vertraulichkeit

(1) Die Parteien verpflichten sich, alle ihnen im Zusammenhang mit dem Vertrag bekannt gewordenen vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich zu behandeln und ausschließlich für Zwecke der Vertragsdurchführung zu verwenden.

(2) Als vertraulich gelten insbesondere technische, wirtschaftliche, geschäftliche und organisatorische Informationen, sofern diese als vertraulich gekennzeichnet sind oder sich aus den Umständen ergibt, dass es sich um vertrauliche Informationen handelt.

(3) Die Verpflichtung zur Vertraulichkeit gilt nicht für Informationen, die

(4) Die Vertraulichkeitsverpflichtung besteht über das Ende des Vertragsverhältnisses hinaus fort.

§ 11 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht von England und Wales unter Ausschluss des UN-Kaufrechts, soweit dem keine zwingenden gesetzlichen Vorschriften entgegenstehen.

(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, London, Vereinigtes Königreich.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

(4) Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrags bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Änderung oder Aufhebung dieses Textformerfordernisses, soweit gesetzlich zulässig.

Stand: 22. April 2026